Herzlich Willkommen auf den Seiten von unseren Hunde - Oldies
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Die Geschichte der Steine

 

Ich bin - zwar erst seit einigen Jahren - doch einigermaßen von Dingen zu überzeugen, wo ich bis dato sagte: "Alles Quatsch".. eigentlich stehe sowohl ich, als auch der Rest der Familie, mit den Füßen fest auf dem Boden der Realität. Und doch, es gibt mehr als man sehen, fühlen, riechen und schmecken kann auf dieser Welt. 

Meine Hunde trugen und tragen seit Tildis schwerer Erkrankung im ganz frühen Frühjahr, über Sommer bis weit in den Herbst einen Achat Umbu (Botswana Achat - Trommelstein - hell ) am Halsband.. Tildchen durfte keinerlei Chemie mehr an sich haben, es sei denn wir hätten sie direkt umbringen wollen und irgendwas mußten wir gegen diese Zeckenbiester ja tun, ein Versuch konnte nicht schaden und es sah obendrein auch hübsch aus.

Ich wurde belächelt ---> ob des "Aberglaubens" den ich mit diesen Steinen offenbar "trieb".

Im Herbst - als Tildchen noch lebte - nahm ich sie den Hunden vom Halsband. Ich legte die Steine ins Kästchen und im darauffolgenden Frühjahr nahm ich sie wieder hervor.. spülte sie mit lauwarmen Wasser ab und jeder Wuff sollte sein Steinchen wieder ans Halsband bekommen. Schließlich war es für diese Jahreszeit zu warm und die Zecken und anderes Getier waren bereits wieder aktiv. Die Erfahrung im Sommer davor war folgende: Meine Hunde hatten praktisch komplett Ruhe vor Zecken, nur Semi hatte 2 im ganzen Sommer und der sammelte sonst immer ganze Heerscharen von diesen Biestern.

Jasmin - die mir unter anderem diese hellen, fast klar weissen Steine verkaufte, sagte mir seinerzeit.. "Achte auf die Farbe der Steine, verändert sie sich, wird der Stein wolkig oder trüb, sieht aus aus wäre er Schichtweise aufeinander gesetzt, dann ist das betreffende Tier krank.. springt der Stein, hat er keine Wirkung mehr".

"Ja- ja" dache ich und dachte weiter: " Die Kartenleger und Hellseher..! Warum sollte sich ein Stein denn ausgerechnet dann verändern?? 

Ich wollte im Frühjahr den Wuffs ihre Steinchen wieder anhängen und besah sie mir vorher. Als ich sie im Herbst weglegte hatte ich sie mir auch angesehen..

Noras Stein war noch immer hell und mit einem Stich ins bläuliche gehend.. glatt, unverändert klar, ohne tiefe Strukturen.. 

Semis Stein fast ebenso - aber nur fast unverändert - doch er zeigt an einer Stelle eine trübe Stelle, tief drinnen noch.. die war defintiv, als er ihn bekam, nicht da...
Ladys Stein zeigt viele Wolken.. 2 klare Schichten. Lady ist krank geworden gegen Ende der Zeckenzeit, im späten Herbst als sie ihn nur noch rund 4 Wochen trug..

Der absolute Hammer war und ist Tildchens Steinchen, völlig verfärbt, stark wolkig bis milchig weiss, in hart abgegrenzten Schichten - ist er sogar auf einer Seite tief gesprungen. Er war wirkungslos geworden, ich habe seinerzeit extra mit Jasmin noch einmal darüber gesprochen..
"Ja" sagt sie damals " Der Stein hat viel von einer Krankheit der Kleinen aufgenommen und abgefangen und sie war im letzten Jahr sehr, sehr krank" es war keine Frage - es war eine klare Aussage. Ohne das ich vorher etwas von Tildchens Krankheit erzählt hatte.

Tildchen bekam einen neuen kleinen Stein.. er hängt heute noch an ihrem Bändchen und ist tief verwolkt und strukturiert.

Möge man mich ruhig weiter belächeln.. meine Hunde sind fast Zeckenfrei und die Steine zeigen mir nun doch auch ein Stückchen weit, ob es ihnen gut oder schlecht geht.

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Ein weiteres Beispiel: Meine Ma konnte wochenlang nicht gut schlafen..
Jasmin gab ihr einen "Schlafstein".. "leg ihn irgendwo im Schlafzimer hin, in eine Schale mit Wasser - klares Wasser, an eine Stelle wo er Tageslicht tanken kann - du wirst schlafen" Muttern schläft den Schlaf der Gerechten seither.. aber nur wenn der Stein "auftanken" konnte.. denn wenn Peter Nachtdienst hat - der Stein also kein Tageslicht bekommt weil Peter dann ja tagsüber schläft - dann ist Muttern nachts wach..

und noch eines, was meine Ma mir zeigte: Sie hatte vor 2 Jahren ein kleines Armband aus hellen, fast durchsichtigen Steinchen bekommen (Name der Steine weiß ich nicht mehr) - als der letzte Krankheitsschub bei meiner Ma vorbei war , waren viele Steine gesprungen, milchig, und verfärbt.. auch das Armband unbrauchbar und wirkungslos geworden..

Ebenso ergeht es einer Bekannten. Sie bekam von jemand anderen viele kleine Steine - gegen ihre Gelenkschmerzen - auch diese sollten in einem durchsichtigen Gefäß mit frischem Wasser aufgefüllt werden, täglich 1 kleines Glas von diesem Wasser getrunken, sollten die Schmerzen verschwinden. 14 Tage später war diese Bekannte schmerzfrei. Das hatte bislang kein Arzt geschafft, der Steintrank aber nun doch.

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Ich hab immer gesagt: "Alles Quatsch.. "  doch Tildchens kleiner Stein machte mich sehr, sehr nachdenklich.. 
Weil ich weiß, wie er aussah, als ich ihn ihr damals ans Halsband machte und wie er jetzt, nach ihrer langen Krankheit und ihrem Tot aussieht..  

.. dieser Stein der Mini, auch der Stein von Lady und nun auch Semis Steinchen.. sie sind verändert, wolkig und wie in Schichten hart abgegrenzt. Vorher waren sie klar, wirkten glatt und sahen ganz anders aus.

** Steinige und sehr nachdenklich Grüße - von einer eigentlich sonst sehr bodennahen Hundetante..**

****** Ende *****

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© Silvia Gittelmann