Herzlich Willkommen auf den Seiten von unseren Hunde - Oldies
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                      Tröstliches zum Regenbogen

Heut' ist ein Freund von mir gegangen 

Heut' ist ein Freund von mir gegangen, 
der jahrelang mein Leben hat geteilt,

der meine Tränen, meine Freude kannte 
und jede Stunde hat bei mir geweilt.

Sein Herz war angefüllt mit Liebe, 
sein Sinn so edel, ohne falsche Scham.

Und alle lieben Worte, die ich sprach, 
wie Balsam in die Seele ihm versanken.

Heut' ist ein Freund von mir gegangen, 
wie bitter war für mich die Stunde.

Zu sagen hab' ich noch vergessen: 
Ich sprach von meinem Hunde...


Autor unbekannt

 

Der Hundeengel

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett, um einen Blick auf Dich zu werfen und ich konnte sehen, daß Du weintest und nicht schlafen konntest. Während Du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise, um Dir zu sagen, ich bins - ich habe Dich nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier. Heute morgen beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir und ich sah Dich den Tee einschenken, während Du daran dachtest, wie oft früher Deine Hände zu mir heruntergewandert sind. Ich war heute mit Dir beim Einkaufen und deine Arme taten weh vom Tragen. Ich sehnte mich danach Dir dabei zu helfen und wünschte, ich hätte mehr tun können. Heute war ich auch mit Dir an meinem Grab, welches Du mit so viel Liebe pflegst. Aber glaube mir, ich bin nicht dort. Ich ging mit Dir nach Hause, Du suchtest den Schlüssel, ich berührte Dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd: "Ich bin’s". Du sahst so müde aus, als Du Dich in den Sessel sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, Dich zu spüren zu lassen, daß ich bei Dir bin. Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein, um mit Gewissheit sagen zu können, ich bin nie fortgegangen. Du hast ganz ruhig in Deinem Sessel gesessen, dann hast Du gelächelt und ich glaube Du wusstest- in der Stille des Abends, daß ich ganz in Deiner Nähe war. Der Tag ist vorbei, ich lächle und sehe Dich gähnen und ich sage zu Dir: "Gute Nacht und Gott schütze Dich, ich seh Dich Morgen Früh" Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist den Fluss, der uns beide trennte zu überqueren, werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel, das ich Dir zeigen muß und es gibt so viel für Dich zu sehen.

Habe Geduld und setze Deine Lebensreise fort und dann komm, ----- komm heim zu mir.

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Die Brücke  

Bring mich bis an die Brücke,

ich habe Angst, um dort alleine zu stehen.

Wenn wir dort sind, geh nicht direkt weg,

sondern warte bis ich rüber gehe und wink mir nach.

Dann fühle ich mich sehr sicher und vertraut,

bring mich an den Weg bis an die Brücke.

Ich habe keine Ahnung wie tief das Wasser ist -

das andere Ufer scheint so weit weg zu sein.

Du kannst das Ufer von hier aus nicht sehen,

soweit das Auge reicht, sehe ich nur Nebel.

Ich zweifle, ob ich weitergehen soll,

bring mich an die Brücke

und gehe dann nicht zu schnell zurück.

Winke mir nach, wenn ich rübergehe,

einen ganz kleinen Schubser ist alles,

was ich noch von dir verlange.

Ich danke dir für deine Liebe und Treue,

ich geh jetzt schnell,

denn der Anfang ist bereits in Sicht.

ich fühl die Wärme von einem Licht.

 

 

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Hinter diesem Link verbirgt sich eine wunderschöne Animation des Regenbogenlandes:

http://www.indigo.org/rainbowbridge_ver2.html

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Zeit des Abschieds

Du liegst hier, dicht bei mir, und schläfst, zufrieden damit, mir nahe zu sein. 
Du schläfst viel in der letzten Zeit, Deine Kraft hat nachgelassen. 
Ich betrachte Dich und denke an die schönen Zeiten mit Dir. 
Deine Atemzüge sind leise, ab und zu zucken Deine Pfoten ein wenig. 
Wovon magst Du träumen? 
Wie Du mit den Mädels um den Ziehstrick gekämpft hast, ohne Dich dabei je ernsthaft zu streiten? Von den wilden Wettrennen mit ihnen? 
Träumst Du vielleicht von den vielen schönen Ausflügen mit Deinem damals noch jungen Herrchen? Wie Du mit ihm im Winter auf dem Schlitten den Hang runter gefahren bist? 
Oder wie Ihr Zwei zusammen im Kanu den Fluss erkundet habt? Und wie Du oft hinten im Fahrradanhänger mitfuhrst? Erinnerst Du Dich an den Tag, als Du Herrchen zum Biologieunterricht in die Schule begleiten durftest? An die vielen Rad-Touren, die ihr Zwei unternommen habt? Und an die vielen Turniere, wo alle immer gesagt haben, ihr Zwei wärt ein tolles Team? Weißt Du noch - als Dein Herrchen Dich auf die Ausstellungen schleppte, weil er so stolz auf seinen schönen Hund war, machtest Du auch das geduldig mit. 

Fast 14 Jahre hast Du uns bisher begleitet – eine lange Zeit. 
Dein Herrchen ist erwachsen geworden. Du hast ihn aufwachsen sehen, ihn viele Jahre als Freund begleitet. Wenn es ihm nicht gut ging, konntest Du ihn trösten - allein durch Deine Gegenwart. 
Du hast ihn Geduld gelehrt. Du hast ihm gezeigt, was es heißt, Verantwortung für ein anvertrautes Lebewesen zu haben und er hat durch Dich gelernt, dass man manchmal auch die eigenen Belange zugunsten dieses Lebewesens hinten an zu stellen hat. 
Du hast ihm geholfen, ein Mensch zu werden, der die Natur liebt und respektiert. 

Ich weiß noch, als wir Dich holten, warst Du ein fröhlicher und frecher Welpe. Du hast Dich schnell eingelebt bei uns und Dich bei den Hundedamen als guter Hundechef etabliert. Du hast niemals mit anderen Hunden Streit gesucht. Und Du warst ein wunderbarer Erzieher für unsere Welpen. 
Ich erinnere mich noch genau, wie Du damals diesen fremden Kerl, der da plötzlich im Haus stand, daran gehindert hast, weiter vorzudringen, und wild entschlossen Deine Menschen schützen wolltest, was Dir ja auch eindrucksvoll gelungen war. 
Du warst ein kräftiger, selbstbewusster Kerl, tapfer und furchtlos in allem, dabei stets voller Vertrauen in Deine Menschen. 

Als Du dann Dein Augenlicht verlorst, hast Du das mit Würde akzeptiert, Deine Lebensfreude hat es nicht beeinträchtigt und Du bist ein fröhlicher und selbstbewusster Hund geblieben. Selbst als Du das Auge entfernt bekamst, hast Du Dich nicht aufgegeben. 


Nun bist Du alt, die ehemals braunen Zeichnung an Deinem Gesicht und an den Beinen, sind fast weiß, Deine Bewegungen sind langsam geworden, das Aufstehen und Hinlegen ist mühsam. 
Aber Du suchst draußen immer noch Dein Spielzeug, und trägst es stolz, wenn Du es gefunden hast. 
Nur – Du bist schnell müde bei diesem Spiel. 
Das Fressen schmeckt immer noch, aber gestern hast Du zum ersten Mal den Napf nicht mehr blitzblank geleckt und heute hast Du sogar etwas übrig gelassen. 

Es ist an der Zeit, dass Du einforderst, was Dir zusteht, so wie Du stets für uns da warst, so müssen wir nun für Dich da sein und versuchen zu entgelten, was Du für uns getan, wie Du unser Leben positiv beeinflusst hast. 
Aber wie soll man Freundschaft und Liebe entgelten? 

Vielleicht indem man klaglos alles aufwischt, was Du ab und zu unter Dich gehen lässt. Indem wir es akzeptieren, dass Du uns in der Wohnung nicht mehr alleine lassen willst und ständig hinterher taperst, so dass wir oft über Dich stolpern, weil Du wieder mal dicht hinter uns stehst. 
Und indem wir Treppenschutzgitter angebracht haben, damit Du nicht die Treppe runterfallen kannst. 
Oder indem wir eine zusätzliche Decke ins Wohnzimmer legen, auch wenn das Zimmer dann mit einem Riesenraschelkissen und zwei Hundedecken nicht mehr nach Wohnzimmer aussieht. 
Indem wir keinen Urlaub mehr machen, weil wir Dich dann über Nacht alleine lassen müssten. 
Und indem wir keine Einladung annehmen, wenn nicht sichergestellt ist, dass Dein Herrchen da ist und Dich in den Stunden unserer Abwesenheit betreuen kann. 

Das alles sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was Du für uns getan hast. 

Du bist müde geworden, mein Freund. 
Ich spüre es, obwohl ich es nicht wahrhaben will: Die Zeit des Abschieds ist greifbar nahe gerückt. 
Die letzten Tage, Wochen, Monate mit Dir (wer weiß schon, wie lange noch?), versuchen wir zu genießen, intensiv zu leben. 

Ich betrachte Dich und weiß, wir werden Dich alle schrecklich vermissen, wenn Du über die Regenbogenbrücke gehst.

Autor unbekannt

 

Frage an einen alten Hund:


Wie sieht Liebe aus? 

"Liebe hat Hände, die mich streicheln und mir Futter geben" 

"Liebe hat Beine, die mit mir jeden Tag durch Wald und Wiesen laufen" 

"Liebe hat Ohren, die meine Seufzer und stummen Klagen hören" 

"Liebe hat Augen die meine Not sehen" 

"Liebe begleitet mich überall hin, auch auf meinem letzten Weg" 

"Liebe vergisst mich nicht"

So sieht Liebe aus

 

 

Der alte Tierheimhund

Schweigend steh ich da, erschüttert, 
vor den Boxen, engmaschig vergittert. 
Ein alter Hund mit weißem Bart, 
die Flanken eingefallen, dünn behaart, 
schaut mich mit leeren Augen an: 
"Du hilfst mir auch nicht, fremder Mann! 
Spar dir dein trauriges Gesicht, 
dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht! 

Geh endlich weiter, fremder Mann, 
denn du erinnerst mich daran, 
dass alle Liebe, die ich hab, 
umsonst ich einem Menschen gab! 
Doch wenn er käm´, holt´ mich nach Haus, 
wie anders säh´ die Welt dann aus! 
Mein ganzes Herz wär´ wieder sein - 
warum nur ließ er mich allein? 

Geh´ endlich weiter, fremder Mann, 
denn du erinnerst mich daran, 
dass alles hätte ich gegeben, 
für deinen Bruder - selbst mein Leben! 
Spar dir dein trauriges Gesicht, 
dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht. 
Geh weiter - oder wag´ den Schritt, 
hab´ Erbarmen - nimm mich mit!"

 

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© Silvia Gittelmann