Herzlich Willkommen auf den Seiten von unseren Hunde - Oldies
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unsere aktuell hier lebenden Hunde

Nora:

Nora hieß ursprünglich Morzsa und stammt - wie einst die kleine Tildi (Mathilda) - aus Ungarn. Sie war dort als selbstversorgender Straßenhund unterwegs und lies sich von Menschen nicht angreifen. Tierschützer versuchten nahezu ein 3/4 Jahr lang die kleine, noch sehr junge Dackel - Beagle - Bracke Mischung zu greifen, leider erfolglos. An einer Futterstelle wurde Nora tragend von anderen Hunden so sehr zerbissen und lebensgefährlich verletzt, dass sie sich dem Zugriff der Tierschützer nicht mehr entziehen konnte. Die ungarischen Tierschützer brachten Nora zum Arzt, wo wenigstens ihr kleines Leben gerettet werden konnte. Nachdem das Schlimmste übestanden war, kam Nora auf eine private Pflegestelle - dort fasste das schüchterne und sehr ängstliche Hundemädchen endlich etwas Vertrauen zu Menschen. Dafür hatte sie durch das schlimme Erlebnis an der Futterstelle das Vertrauen in andere Hunde fast gänzlich verloren. Um dem sehr geschockten, ängstlichen kleinen Hund ein weiteres Leben auf der Straße zu ersparen wurde sie nach Deutschland ins Tierheim gebracht, wo man auf eine schnelle Vermittlung in ein gutes Zuhause hoffte. Im Tierheim kauerte die Kleine aber nur ängstlich in der Ecke, weil mindestens 1 Hund immer bellt und sie jedesmal Angst bekam. Das Erlebnis an der Futterstelle saß so tief drinnen, dass Nora fast nichts fras. Denn Fressen wollen bedeutet für sie Schmerzen empfinden. Sie hatte die Beißerei mit dem Futter verbunden und nun Angst sich einmal richtig satt zu fressen. Am 07.05.2006 kam Nora zu uns. Zunächst sollte sie bei unseren ruhigeren Oldies lernen, dass nicht jeder Hund ihr Böses will und wieder etwas mehr Zutrauen zu anderen Hunden fassen, außerdem wurde es nun dringend nötig, die Maus ans futtern zu bringen.

Nach genau 3 Wochen nahm immer noch nur wenig, aber dass wenigstens freiwillig und ohne große Angst. Sie taute hier bei uns täglich mehr und mehr auf, spielte mit Lady und verlor immer mehr ihre Scheu.

 

Nina:

Reinrassiger Zwergdackel, Notfall aus Deutschland. Nina kam mit 8 Jahren im Juni 2008 zu uns. Ein kleiner, sehr zarter, ungepflegter Hund mit absolut desolaten Gebiss, vielen Macken und Abschürfungen. Da sie im Tierheim, wo sie nur wenige Tage war, nur Unfug trieb, kam sie zu uns auf Pflege.. und blieb hier "kleben". Unsere kleine Dackeline hat auch heute nur Unfug im Kopf und bellt ausgesprochen gern. Inzwischen ist sie 10 Jahre alt, kein Stück ruhiger geworden, albert hier herum und hat Spaß am Leben. Anfang 2010 musste sie sich einer Krebs-Operation unterziehen, die sie sehr gut überstand. Da sie inzwischen dauerhaft scheintragend und entsprechend zickig war, haben wir sie auch gleich kastrieren lassen.. wie war das? Kastrierte Hunde werden ruhiger, dicker, träger?? Die nicht! Seit Anfang des Jahres 2014 zeigt sie leider immer häufiger epileptische Anfälle und steht seitdem unter ständiger tierärztlicher Betreuung.

Nicki:

Nicki ist unsere "Spring-ins-Feld" Hündin und kam im Februar 2009 zu uns. Aussehen, Gesicht, Ohren und Fellzeichnung gehören eindeutig zu einem Schäferhund , doch die Größe passt mehr zu einem "was auch immer" kleinen bis mittleren Getier. Nicki ist von Geburt an behindert, kam als etwa 1 jährige Hündin zu uns und wird bei uns bis zu ihrem Ende bleiben. Wir sind wohntechnich auf gehbehinderte und alte Hunde ausgelegt, verfügen über Treppenrampen und Auto-Einstiegshilfen und der untere Hausbereich ist fast ebenerdig begehbar. In den ersten Wochen nach Nickis Einzug hörte man mich öfter stöhnen: "Nie mehr einen jungen Hund!" Nicki trägt nicht umsonst den wenig netten Beinamen: Schadenswurm!  Nichts war vor ihren Zähnen sicher - absolut nichts! Nicht mal die Türrahmen aus Metall, geschweige denn Kabel, Treppenstufen, Sofakissen, etc. Aber auch sie hat es gelernt und begriffen - heute (Juni 2010) ist sie ein fröhlicher, netter Hund, der alle Welt gern hat und nicht mehr alles mit den Zähnen erforscht. Sie geht ausgesprochen gern Gassi. Inzwischen haben sich die Leute an den seltsamen Anblick und ihren hoppelnden Gang gewöhnt und freuen sich, wenn sie unsere "Süßmaus" sehen. Nicki liebt alle Hunde - Golden Retriever Ben aus der Nachbarschaft bevorzugt!

Speedy: Viel Zeit musste vergehen bevor klein Speedy zu uns kommen konnte. Im Jahr 2009 haben wir das Hundemädchen bereits auf dem Tierschutz-/ Gnadenhof in Polen kennen gelernt. Seinerzeit war sie für eine Frau in der Schweiz reserviert und wir haben ihr den vermeintlich guten Platz damals von Herzen gegönnt. Und doch kam alles anders für die kleine Hündin mit dem neurologischen Schaden. Auf irgendwelchen schräg verschlungenen Wegen gelangte sie nach Deutschland und landete - per Ordnungsamt eingezogen - in einem Tierheim im Süden.

Anfang Januar nahm ich wegen Speedy dann Kontakt zu diesem Tierheim auf, erlebte am Telefon schon sehr nette und aufgeschlossene Leute. Vielen Dank in diesem Zusammenhang auch an die Mitarbeiter & Leitung des TH Gernsheim für Eure Hilfe und ich warte auf eure Nachkontrolle. Bringt genug Zeit mit, dann machen wir uns einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, umgeben von lauter fröhlichen Hunden.

Am 08.01.2013 setzte ich mich ins Auto, bewaffnet mit Leine, Halsband, Geschirr und Transportbox - der Schutzgebühr, meinem Ausweis und fuhr die rund 200 Kilometer gen Süden. Mit im Gepäck die Hoffnung, dass die kleine Maus sich bei uns unkompliziert und einfach einleben und hoffentlich in kurzer Zeit wohlfühlen würde..

Ich erlebte im dortigem Tierheim aufgeschlossene, unkomplizierte und fröhliche Menschen. Als alle Formalitäten erledigt waren setzte ich die kleine Maus im Auto in die Box und fuhr los. Autofahren findet Speedy toll. Sie war absolut ruhig und ich fragte mich zwischendurch, ob ich überhaupt einen Hund mitgenommen hatte..

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© Silvia Gittelmann